(Werbung)
Seit diesem Frühling trage ich beim Wandern Barfußschuhe der britischen Marke Freet. Das Modell Selva, seit 2026 verfügbar, habe ich bei einigen Wanderungen ausgiebig testen können. Meine Erfahrungen damit teile ich in diesem Artikel.
*Hier geht’s zu den Freet Selva im Freet Online-Shop.
Der Preis liegt bei 100 €. Über den Link gibt es 10 % Rabatt.
Hinweis: Ich habe die Schuhe kostenlos von Freet erhalten. Das ist nett, hat aber keinen Einfluss auf meinen Test. Ich möchte mit meinen Lesern meine ehrlichen Erfahrungen teilen. Außerdem zählt der Wert der Schuhe als Einkommen, das ich versteuere.
Technische Daten
- Gewicht: 302 g (ein Schuh bei Größe 44, gewogen)
- Made in China
- Profil: 6 mm
- Materialien: verschiedene Kunstfasern, Sohle besteht zu 60 % aus Naturkautschuk
Freet
Freet ist ein Barfußschuh-Hersteller aus England, der auf Schuhe im Outdoor-Bereich spezialisiert ist. Das Unternehmen produziert seit 2010 Barfußschuhe, sozusagen ein Dinosaurier in ihrer Branche. Dennoch scheint Freet bodenständig geblieben zu sein. Der Fokus liegt eindeutig bei der Qualität, statt massenhaft Schuhe auf den Markt zu werfen. Besonders sympathisch ist die Tatsache, dass Freet ein familiengeführtes Unternehmen ist.
Erster Eindruck
Als ich die neue Kollektion von Freet und insbesondere das Modell Selva sah, war ich wirklich begeistert. Das Braun mit den schwarzen Akzenten gibt den Schuhen einen modernen Anstrich. Der flexible Mesh-Stoff sieht absolut bequem aus, wohingegen der feste Vorderbereich und die markante Sohle nach Abenteuer schreien.
Beim ersten Reinschlüpfen waren die Schuhe im unteren hinteren Bereich doch etwas steifer als erwartet. Ob sich das beim Wandern bemerkbar macht, galt es jetzt zu testen.


Einsatzmöglichkeiten
Jahreszeiten und Wetter
Der Mesh-Stoff verspricht eine hohe Atmungsaktivität. Das habe ich herausgefordert und die Schuhe auf Wanderungen bei über 30 °C getragen. Und tatsächlich war das Fußklima immer sehr angenehm. Das habe ich vor allem daran gemerkt, dass ich die Füße und Schuhe beim Wandern nicht bemerkt habe.
Ich habe die Schuhe im Frühling bei trockenem Wetter immer getragen. Bei kurzem, leichtem Regen blieben die Socken trocken. Bei stärkerem Regen wird das nicht der Fall sein, dafür sind sie nicht gemacht.
Da das Material luftig und dünn ist, würde ich die Schuhe im Winter bei unter 5 °C nicht mehr tragen.

Untergrund
Ultragriffig ist das erste Wort in der Produktbeschreibung. Das ist mal eine Ansage, doch die Sohle sieht so aus, als könnte sie das Versprechen tatsächlich halten. In meinen ersten Wochen war ich vor allem im Schwarzwald unterwegs und bin dort nie ins Rutschen gekommen, selbst wenn es sehr steil war.
Einen Härtetest gab es in einer Schlucht, in der der Wanderweg oft über nasse Felsen und feuchte Böden mit einzelnen glatten Steinen führte. Ich habe mich immer sicher gefühlt und bin auch hier standhaft geblieben, während meine Begleitung in herkömmlichen Wanderschuhen keinen so sicheren Halt hatte. Aber natürlich muss man auch mit dem besten Profil bei solchen Bedingungen immer achtsam sein.


Form und Größe
Die Schuhe fallen größengerecht aus und passen mir sehr gut. Meine eher breiten Füße haben genug Platz. Was die Breite angeht, würde ich sie im Vergleich zu anderen im Mittelfeld einordnen. Also keine Sorge, nach Entenfüßen sehen die Schuhe nicht aus!
Die Schuhe sind halbhoch. Im oberen Bereich ist der Stoff relativ dünn, also gibt’s dadurch keine extra Stabilität. Vorteile sind Schutz vor fiesen Steinchen, Dornen oder auch Zecken, die es schwerer haben.

Eindruck nach 12 Wochen
Ich wurde mehrfach auf die Schuhe angesprochen, weil viele bei Barfußschuhen nicht so ein hübsches Design erwarten. So sieht gute Werbung für Barfußschuhe aus!
Die eingangs erwähnten steifen Stellen beim ersten Reinschlüpfen haben sich auf den ersten drei, vier Touren während der ersten Schritte bemerkbar gemacht, aber keine Spuren an den Füßen hinterlassen. Danach war das Thema erledigt und ich empfinde die Schuhe als durchweg bequem.
Der Langzeittest steht noch aus, doch Anzeichen von Verschleiß gibt es bisher keine.
Besonders das Profil und die Luftigkeit haben mich überzeugt. Ich werde sie auch im Sommer weiterhin zum Wandern tragen und sie mit in die Alpen nehmen.


Nachhaltigkeit beim Schuhhersteller Freet
Der Schuh wird zu großen Teilen aus recyceltem Plastik hergestellt. Hinzu kommt, dass die Sohle aus 60 % Naturkautschuk besteht.
Die Herstellung in China führt zu langen Transportwegen und somit zu einem höheren CO₂-Ausstoß. Aus Gründen der Transparenz würde ich mir Infos zur Fabrik wünschen.
Ansonsten erkenne ich definitiv ehrliche Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit. Beispiele hierfür:
- PFA/PFC-freie Imprägnierung seit 2024
- Abfallreduzierung durch Schuhspenden an Shoe Aid
- Recycelte Verpackungen
*mehr Infos zur Nachhaltigkeit bei Freet
Fazit
Der Schuh ist eine absolute Empfehlung für alle, die mit einem mittleren Budget keine Abstriche bei der Qualität machen wollen.
(Über den Link gibt es 10 % Rabatt.)
Der Artikel enthält *Affiliate Links. Wenn du darüber das Produkt bestellst, bekomme ich eine kleine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten und du unterstützt dabei die Website.








