Filmtipp: Anderswo – Allein in Afrika (Radreise)

Jebel Barkal Pyramiden im Sudan sind verlassen

Worum geht es?

Anselm hat sein Studium beendet und fährt mit 2 Freunden in Südafrika los, um den großen, für ihn noch unbekannten Kontinent zu erkunden. Nach einigen Wochen müssen seine Freunde nach Hause und er entscheidet sich, allein weiter zu fahren. 414 Tage war er während seiner Radreise in Afrika unterwegs, hat 15 Länder durchquert und über 15.000 km zurückgelegt. 

Mein persönlicher Eindruck des Films

Gleich vorweg: Es ist wahrscheinlich die beste Reisedoku, die ich bisher gesehen habe. Der Film nimmt einen auf eine intensive Art mit auf die Reise, da alles unglaublich echt ist. Angefangen beim Hauptdarsteller Anselm, der mich mit seiner Entdeckungslust von Anfang an infiziert hat. Er macht aus dem Film keine Show, bei der es um ihn geht und trotzdem bekommt man einen guten Einblick in seine Gedanken und Emotionen. Spannend ist auch mitzubekommen, wie er sich im Laufe der Zeit entwickelt. Er ist sich auch nicht zu schade, unangenehme Momente zu teilen (Nachdem du den Film gesehen hast, weißt du wovon ich spreche.)

Authentisches Afrika

Ich habe schon viel über Afrika gelesen, gehört oder gesehen. Doch nichts davon hat mich so nah an den faszinierenden Kontinent herangebracht wie dieser Film. Die Aufnahmen sind wirklich gut, aber doch nicht professionell. Und genau das ist es, was die Distanz nimmt. Es ist, als wäre man mittendrin im Geschehen. Man hält automatisch den Atem an, wenn direkt vor ihm Elefanten oder Giraffen den Weg kreuzen. Keine Tierdoku kann dieses Gefühl vermitteln. Besonders sind auch die Aufnahmen der Menschen, die Anselm unterwegs trifft. Nichts ist geplant und dadurch absolut authentisch. Es sind Bilder aus dem echten Leben. Seien es Kinder beim Spielen, Männer bei der knochenharten Arbeit oder Menschen, die einfach auf der Straße tanzen. Man bekommt den Puls Afrikas zu spüren. Die bunte Lebensfreude, die Einfachheit und das Leben im Hier und Jetzt. 

Wenn man so lange unterwegs ist, kann nicht immer alles glatt laufen. Doch egal wie heftig die Schläge sind, Anselm gibt auf seiner beeindruckenden Radreise durch Afrika nicht auf. Man spürt seine Willenskraft und es hat mir wieder deutlich gemacht, dass man alles irgendwie durchstehen kann, gar daran wachsen kann. 

Es ist auch interessant, die Unterschiede der einzelnen Länder zu sehen. Ich habe sofort einige davon ins Herz geschlossen und würde jetzt am liebsten los und sie selbst erkunden.

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Uganda: Das Lachen und die Gastfreundschaft der Menschen stärken Anselm auf seinem Weg
Der Winter klopft an – kalte Nächte in Südafrika
Ein Sandsturm fegt über den heißen Asphalt der Sudanesischen Sahara
Gemeinsame Mittagspause in Ruanda
Malawi: Anselm lernt in kleinen Schritten zu denken und Tag für Tag seinem Weg zu folgen
Im kargen Bergland von Namibia
Uganda: Im Morgenlicht erreicht sie ein kleines Boot und bringt sie ans andere Ufer des Bunyonyi-See
Prachtvolle Begleitung in Burundi
Anselms Route
Sudan, mitten in der Sahara, auf der Suche nach Wasser
Ungewiss über die Sicherheit auf der Grenzstraße zum Kongo
WIllkommen in Malawi. Begrüßung an der Grenze
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Als ich im Sommer 2020 einmal durch Deutschland gewandert bin, habe ich beschlossen, mich noch intensiver mit dem Thema Gehen zu beschäftigen. Über Wanderspirit möchte ich dich mit auf den Weg nehmen.

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