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Ich liebe es, bei Regen in den Wäldern unterwegs zu sein. Dafür gibt es genug gute Gründe, die ich vor einiger Zeit in diesem Artikel gesammelt habe. Damit die Freude bei Regen anhält, ist eine gute Regenjacke Pflicht. Im Frühjahr 2026 hatte ich die Mammut Treeline Light HS bei meinen Wanderung dabei, nicht nur an Regentagen. Meine Erfahrungen mit der Jacke teile ich in diesem Artikel
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Der Preis liegt bei 280 €.
Hinweis: Ich habe die Jacke kostenlos von Mammut erhalten. Das ist nett, hat aber keinen Einfluss auf meinen Test. Ich möchte mit meinen Lesern meine ehrlichen Erfahrungen teilen. Außerdem zählt der Wert der Jacke als Einkommen, das ich versteuere.
Technische Daten
- Gewicht: 430 g (Herren Größe L, gewogen)
- Made in Bangladesch
- Wassersäule: 28.000 mm
- Materialien: Hardshell (übrigens steht dafür das HS im Namen), verschiedene Kunstfasern, teilweise recycelt
Mammut
Was 1862 als Seilerei, also die reine Herstellung von Seilen, begann, ist heute ein weltbekannter Hersteller von Outdoor-Ausrüstung. Die Schweizer Firma bewegt sich im oberen Preissegment und setzt vor allem auf Qualität und Langlebigkeit.
Erster Eindruck
Vor allem das minimalistische Design und die dunkelgrüne Farbe haben mich direkt begeistert. Und wie zu erwarten, macht die Jacke einen hochwertigen Eindruck, was Aussehen und Haptik angeht. Was ich auch wichtig finde: Die Jacke riecht nicht nach Chemie, sondern absolut neutral.
Die Waage zeigt 430 g an und entsprechend leicht fühlt sie sich an. Natürlich gibt es noch leichtere Regenjacken, doch man muss bedenken, dass es sich hier um eine ziemlich robustes Material mit 75 Denier handelt. In diesem Bereich habe ich keine leichtere Jacke gefunden.


Einsatzmöglichkeiten
Mit einer stolzen Wassersäule von 28.000 mm handelt es sich um eine absolut dichte Jacke. Damit solltest du selbst bei starkem Dauerregen trocken bleiben, sofern die Jacke sauber verarbeitet ist, was die Nähte angeht. Dazu später mehr.
Doch nicht nur bei Regen ist die Jacke ein wichtiger Begleiter. Wenn es morgens noch kalt war, habe ich mich mit der Hardshell-Jacke warm halten können. Und auch auf einem stürmischen Berg im Schwarzwald hat mich die winddichte Jacke während einer Pause warm gehalten.
Durch ein kleines Packmaß lässt sie sich problemlos im Rucksack verstauen. So bist du auch bei gutem Wetter auf der sicheren Seite, wenn es doch mal kühler oder nass wird.

Features
Viel Schnickschnack gibt’s bei der Jacke nicht, was Gewicht spart. Diese praktischen Features sind dennoch eingebaut:
Steife Kapuze
Vor allem für mich als Brillenträger ist es nervig, wenn es in mein Gesicht regnet. Dann wars das bald mit dem Durchblick. Dank der steifen Kapuze habe ich eine kleine Krempe überm Gesicht. Wenn es sehr stark regnet, nutze ich zusätzlich eine Kappe.


1-Punkt-Verstellung Kapuze
Die Größe der Kapuze lässt sich am Hinterkopf ganz einfach einstellen, so dass sie auch bei starkem Wind den Kopf weiterhin schützt.

Abgedeckter Reißverschluss
Damit kein Wasser durch den Reißverschluss eindringt, hat die Jacke eine Abdeckung, die sehr gut ohne Druckknöpfe hält.

Zwei Fronttaschen mit Reißverschluss
Genial sind die beiden Fronttaschen, die sehr großzügig geschnitten sind. So ist neben dem Smartphone und Riegel sogar noch eine Landkarte griffbereit und vor allem sicher vor Nässe.
Kordelzug
Am unteren Ende befindet sich ein Kordelzug, der schön innen versteckt ist, mit dem die Weite der Jacke unten eingestellt werden kann. Bei starkem Wind kann so verhindert werden, dass kalte Zugluft von unten in die Jacke eindringt. Mir persönlich ist ein Kordelzug lieber als mehrere, da einfach zu handhaben und es spart wieder ein paar Gramm.

Klett an den Armen
Damit die Jacke auch an den Armen individuell eingestellt werden kann und dicht bleibt.
Eindruck nach 6 Wochen
Die Mammut Treeline Light HS ist ab sofort ein treuer Begleiter bei jeder Wanderung. Selbst wenn ich sie mal nicht brauche, erhöht sie das Rucksackgewicht nur leicht.
Bisher bin ich bei jedem Regen trocken geblieben. Ganz so viele nasse Gelegenheiten gab es diesen Frühling jedoch noch nicht. Ich werde hier in den nächsten Wochen ein Update geben.
Das Thema Atmungsaktivität ist mindestens genau wichtig. Die Jacke hat keinen Reißverschluss am Unterarm für eine Belüftung. Im Frühlingsregen kam ich in der Jacke dennoch nie ins Schwitzen. Ob das im Sommerregen genauso aussieht, werde ich ebenfalls nachtragen.
Meine vorige Regenjacke war ähnlich teuer, hat jedoch nach bereits drei Jahren im Bereich der Kapuze den Geist aufgegeben. Das Material wurde porös und kleine Plastikteilchen haben sich abgelöst. Ein absoluter Albtraum für die Umwelt und daher war sie reif für die Tonne! Ich bin sehr optimistisch, dass die Jacke deutlich länger hält.


Nachhaltigkeit
Hervorzuheben ist, dass die Jacke teilweise aus recyceltem Plastik besteht. Die GORE-TEX ePE-Membran ist PFC-frei, was heutzutage aufgrund strengerer Richtlinien zum Glück Standard ist.
Die Produktion in Bangladesch sorgt für lange Transportwege, was nicht optimal ist.
Die Jacke hat das strenge bluesign®-Zertifikat, welches eine schadstofffreie und ressourcenschonende Produktion kennzeichnet.
Weitere Beispiele für Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit:
- Mammut setzt auf Langlebigkeit, was ein riesiger Hebel für die ökologische Nachhaltigkeit ist.
- Jährlich werden 15.000 Produkte selbst repariert.
- Mitglied bei der Fair Wear Foundation, was faire Löhne, sichere Arbeitsplätze und ethische Bedingungen in den Produktionsstätten der Zulieferer garantieren soll.
- Klimabonus für Mitarbeitende: Jährliche Bonuszahlungen sind direkt an Nachhaltigkeitsziele gekoppelt.
- Mammut hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich aus alten Seilen Isolationsmaterial herstellen lässt. 2024 wurden dabei 12 Tonnen Seilabfall recycelt.
*mehr Infos zur Nachhaltigkeit bei Mammut
Fazit
Wer auf Qualität setzt, ist mit der Mammut Treeline Light HS absolut gut bedient. Eine starke Regenjacke, die mehr kann als nur trocken zu halten.
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